Praktische Fragen
Nein, du musst dich nicht zwingend vorher anmelden – aber es ist auf jeden Fall besser.
Du kannst deine Klasse über Urban Sports, Wellhub oder Eversports buchen.
Wenn du keinen Slot vorab buchst, kannst du auch spontan kommen. Bitte bring dann Bargeld mit oder zahle vor Ort per PayPal.
Mit einer vorherigen Buchung ist dein Platz auf jeden Fall sicher und du weißt, dass du teilnehmen kannst.
Ja, du kannst grundsätzlich in alle Klassen kommen – auch ohne Yoga-Erfahrung.
Yin Yoga und Sound Bath sind immer für Anfänger*innen geeignet, da sie sehr ruhig, meditativ und sanft sind.
Unsere Klassen sind in der Regel Open Level. Das bedeutet, dass Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungslevels gemeinsam üben. Manche Sequenzen können etwas dynamischer oder herausfordernder sein, aber die Praxis bleibt für alle zugänglich. Wenn du ganz neu bist, kann es sein, dass es sich am Anfang ein wenig holprig anfühlt – und das ist völlig normal.
Falls für bestimmte Klassen Vorerfahrung empfohlen wird, steht das immer klar in der Klassenbeschreibung.
Und ganz wichtig: Für alle Klassen gilt – wenn du etwas (noch) nicht kannst, komm trotzdem unbedingt vorbei. Genau dafür ist die Praxis da: zum Lernen, Ausprobieren und Wachsen.
Du bist überall willkommen – mit Offenheit, Neugier und einer Portion Humor findest du dich schnell zurecht.
Ja, das kannst du gerne machen. Du kannst auch noch über Eversports oder Wellhub buchen. Wenn du über Eversports buchst, wähle bei „Wie hast du uns gefunden?“, wenn möglich, bitte einfach eine andere nicht Eversports als Option aus. Das wäre toll. Danke dir!
Du kannst gerne über Eversports buchen. Wenn du über Eversports buchst, wähle bei „Wie hast du uns gefunden?“, wenn möglich, bitte einfach eine andere nicht Eversports als Option aus. Das wäre toll. Danke dir!
Ja, absolut! Du kannst eine Probestunde für nur 12 € machen.
Buch sie einfach im Voraus über Eversports – wir freuen uns schon auf dich!
Prinzipiell brauchst du fast nichts – nur bequeme Sportklamotten, in denen du dich gut bewegen kannst. Bitte achte darauf, dass der Oberkörper bzw. deine Nippel bedeckt sind. Ansonsten gibt es keine Kleidervorschriften.
Eine Yogamatte ist ideal. Wenn du deine eigene Matte mitbringen möchtest, super!
Falls nicht: Kein Problem – im Studio kannst du dir jederzeit eine Matte leihen.
Vor Ort stehen dir außerdem Blöcke, Gurte und weitere Yoga- und Pilates-Props zur Verfügung, die du kostenfrei nutzen kannst.
Du kannst also ganz entspannt kommen – wir haben alles da, was du brauchst.
Bitte behandel alle geliehenen Sachen mit Liebe 😉 , sodass sich auch die nächsten Person noch nutzen kann.
Ja, du kannst deine Matte bei uns im Studio lassen, sprich einfach mit der Lehrperson zu der du gehst, sie*er kann dir den Ort für deine Matte zeigen.
Nein, leider nicht.
Yes! We offer classes in English and in German.
Welche Sprache unterrichtet wird, findest du immer in der Klassenbeschreibung:
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D = Deutsch
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E = English
If you are worried that you won’t understand everything in a German (or English) lesson, you can always talk to the teacher before or after class. Most teachers can also give important cues in a second language. And otherwise, it always helps to just watch – you’ll quickly get the hang of it.
Unsere Lehrer*innen kommen aus unterschiedlichen Yoga- und Bewegungstraditionen, und entsprechend vielfältig sind auch unsere Klassen. Du findest bei uns klassische Vinyasa- Yoga-Klassen sowie Stunden, die aus verschiedenen modernen und traditionellen Lineages geprägt sind. Jede Lehrperson bringt ihren eigenen Hintergrund, Fokus und Stil mit, sodass jede Klasse eine eigene Handschrift hat.
Auf unserer Webseite findest du zu jeder Stunde eine detaillierte Klassenbeschreibung, in der genau erklärt wird, was dich erwartet – schau dort gerne rein, um die passende Klasse für dich zu finden.
Da es uns wichtig ist, dass nicht nur Dehnung oder der sportliche Aspekt im Vordergrund steht, sondern der Körper ganzheitlich unterstützt wird, bieten wir sowohl Klassen mit Fokus auf Flexibilität, Mobilität und Kraft als auch Stunden an, die eher nährend, langsam und beruhigend sind. Wir bieten außerdem Klassen an, die eher funktional aufgebaut sind und den Körper auf verschiedenen Ebenen gezielt unterstützen.
Unsere Vielfalt ermöglicht es dir, genau das zu wählen, was du gerade brauchst – ob kraftvoll, fließend oder tief entspannend.
Wie in allen Klassen übst du auf eigene Verantwortung. Bitte kläre im Vorfeld mit deiner*m Gynäkolog*in, ob aus medizinischer Sicht etwas gegen Yoga spricht oder du bestimmte Dinge beachten solltest.
Gib den Lehrenden gerne vor der Stunde kurz Bescheid – so können sie dir passende Variationen oder unterstützende Optionen anbieten.
Grundsätzlich kannst du mit vielen Verletzungen weiterhin üben oder dich sanft bewegen. Bitte kläre jedoch unbedingt vorab mit deiner Ärztin oder deinem Arzt, ob und welche Bewegungen für dich in deiner Situation geeignet ist und ob es bestimmte Einschränkungen gibt. Unsere Lehrer*innen sind keine Mediziner*innen und können und wollen daher nicht beurteilen, was für deine Verletzung sicher oder sinnvoll ist.
Wenn du kommst, achte gut auf deine eigenen Grenzen und darauf, was sich für dich gut anfühlt.
Bitte sag der Lehrperson vor der Klasse kurz Bescheid, welche Verletzung du hast – so kann sie*er dir Variationen, schonendere Optionen oder Alternativen anbieten.
Wichtig ist: Du entscheidest selbst, was sich richtig anfühlt, und du darfst jederzeit Pausen machen oder Bewegungen auslassen.
Es gibt in der Umgebung Parkplätze, aber da wir mitten in Kreuzberg liegen, kann die Parkplatzsuche je nach Tageszeit etwas herausfordernd sein.
Mit dem Fahrrad kommst du meist deutlich entspannter an — da findest du fast immer problemlos einen Platz. Wenn du dein Fahrrad bei uns parken möchtest bitte mache das im 2. Hinterhof.
Am bequemsten erreichst du uns mit den öffentlichen Verkehrsmitteln:
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Mit der U-Bahn (U1/U8) fährst du bis Kottbusser Tor – von dort sind es etwa 5 Minuten zu Fuß.
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Auch mehrere Buslinien halten ganz in der Nähe, z. B. der 140 oder der M29.
Natürlich kannst du auch mit dem Fahrrad, zu Fuß oder mit dem Auto kommen, durch die zentrale Lage sind wir aus vielen Ecken Berlins gut zu erreichen.
WICHTIG: Wenn du mit dem Fahrrad kommst, bitte „parke“ dein Fahrrad im zweiten Hinterhof, damit die Abwohnenden vom Vorderhaus nicht durch die Fahrräder gestört werden.
Bei uns sind alle willkommen. Damit sich jede*r so wohl wie möglich fühlen kann, bitten wir dich um ein respektvolles und rücksichtvolles Miteinander.
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Sprich im Yogaraum bitte leise, damit alle gut ankommen können.
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In der Umkleide gebt einander etwas Raum.
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Bitte trage beim Üben ein Oberteil.
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Komm spätestens 5 Minuten vor Beginn der Klasse.
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Wenn du ausnahmsweise zu spät bist, tritt leise ein und warte eventuell (wenn voll), bis die Lehrerin dir einen Platz zeigt.
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Jacken und Taschen bitte wenn möglich in der Umkleide lassen.
- Bitte benutze dein Handy während der Klasse nicht. Am besten schaltest du es aus und nimmst dir die Zeit bei uns nur für dich.
Mehr braucht es eigentlich nicht — ein freundlicher Umgang macht das Miteinander für alle angenehm.
Wir haben im Studio die Regel festgelegt, dass jede Person, die übt, ein Oberteil anhaben muss: Sport-BH, Crop Top, ein T-Shirt oder was auch immer dir angenehm ist. Dies hat verschiedene Gründe, zum Beispiel ganz einfach: Hygiene. Außerdem auch Gründe der Gleichstellung: Im Gegensatz zu männlichen, werden weiblich gelesene Brüste innerhalb unserer Gesellschaft wesentlich häufiger als anstößig oder sexuell aufgegriffen. Um auf diese ungleiche Wahrnehmung und Sexualisierung von Körpern aufmerksam zu machen und eine gemeinsame solidarische Ebene herzustellen, haben wir uns entschieden, dass alle Menschen bei uns ein Oberteil tragen, das die Brustwarzen bedeckt.
Leider ist unser Studio derzeit nicht barrierefrei zugänglich. Da wir uns im Souterrain befinden, ist der Zugang für Menschen, die einen Rollstuhl nutzen, nicht möglich. Uns ist bewusst, dass das eine Einschränkung darstellt, und wir bedauern das sehr.
Noch mehr Fragen
Für uns bedeutet ein von Frauen geleitetes Yogastudio vor allem ein Arbeiten auf Augenhöhe und in einem vertrauensvollen, freundschaftlichen Miteinander. Wir legen großen Wert darauf, uns gegenseitig zu unterstützen, zu ermutigen und miteinander zu wachsen – als Team, als Lehrer*innen und als Menschen. Ein respektvoller, warmer Umgang, das Zulassen von „Fehlern“ und echtes Zuhören sind für uns die Grundlage dieses Raumes.
Gleichzeitig ist diese Struktur auch Ausdruck einer Haltung. In einer Yogawelt, in der viele Praktizierende FLINTA*-Personen sind und leitende Rollen dennoch oft überproportional männlich besetzt sind, ist es für uns selbstverständlich, Verantwortung bewusst zu übernehmen und Räume aktiv mitzugestalten. Das tun wir offen, in wertschätzender Zusammenarbeit mit all unseren Lehrer*innen. Das Private ist politisch – und vor allem menschlich. Genau das möchten wir im Studio leben: einen Ort, an dem Verbindung, Vielfalt und gegenseitige Unterstützung spürbar sind.
Nein, wir sind kein FLINTA*-only Studio. Bei uns sind Menschen aller Geschlechter willkommen – sowohl in den Klassen als auch im Team.
FLINTA* ist eine Abkürzung und steht für Frauen, Lesben, inter, nicht-binäre, trans und agender Personen. Das Sternchen macht sichtbar, dass es darüber hinaus weitere Geschlechtsidentitäten gibt, die sich in diesem Spektrum wiederfinden und die strukturell Diskriminierung erfahren.
Wenn wir den Begriff verwenden, geht es uns nicht um Ausschluss, sondern um Sichtbarkeit, Sensibilisierung und Solidarität. Wir möchten Räume mitgestalten, in denen sich unterschiedliche Menschen sicherer, respektiert und willkommen fühlen können – unabhängig von Geschlecht, Identität oder Erfahrung.
Wir tun alles, was wir können, um unser Studio so sicher, respektvoll und achtsam wie möglich zu gestalten. Gleichzeitig können und wollen wir nicht versprechen, dass wir ein vollständig kontrollierter Safe Space sind – denn wir sind auch eine Form von öffentlichem Raum, und diesen können wir nicht in allen Situationen kontrollieren.
Uns ist bewusst, dass Sicherheit, Inklusion und Sensibilität keine Zustände sind, die man einmal erreicht und dann abhakt, sondern Prozesse. Auch wir selbst lernen kontinuierlich dazu und hinterfragen unsere eigenen Perspektiven und Strukturen. Deshalb verstehen wir unser Studio als einen Raum, der sich entwickeln darf.
Wenn ihr Anregungen, Wünsche oder Kritik habt oder Situationen erlebt, die sich für euch nicht stimmig anfühlen, sprecht uns sehr gerne an. Wir sind offen für Feedback und dankbar für Impulse, wie wir unser Studio noch achtsamer, inklusiver und zugänglicher gestalten können.
Wir nehmen diskriminierendes Verhalten ernst und möchten einen respektvollen und achtsamen Umgang im Studio fördern. Wenn wir von einer Situation erfahren, hören wir zu, nehmen Rückmeldungen ernst und versuchen, verantwortungsvoll damit umzugehen.
Wenn ihr etwas erlebt oder beobachtet, das sich für euch nicht stimmig anfühlt, meldet euch gerne bei uns – persönlich oder per E-Mail an hello@veastudio.de. Eure Rückmeldungen helfen uns, aufmerksam zu bleiben und gemeinsam einen möglichst wertschätzenden Raum zu gestalten.
Ja. Unsere Umkleide und unsere Toilette werden von allen Geschlechtern gemeinsam genutzt. Wenn du dich ungestört umziehen möchtest, kannst du gerne den abschließbaren Vorraum der Toilette dafür nutzen.
Wir verwenden gendergerechte Sprache, weil wir sichtbar machen möchten, dass unterschiedliche Geschlechter und Lebensrealitäten existieren und bei uns mitgedacht werden sollen. Sprache prägt Wahrnehmung – und für uns ist sie ein Werkzeug, um respektvoll, inklusiv und aufmerksam miteinander umzugehen. Dabei ist uns bewusst, dass Sprache sich verändert und nicht für alle gleich funktioniert. Wir verstehen unseren Umgang damit als Einladung zu Offenheit und gegenseitigem Respekt, nicht als Vorgabe.
Wir sind uns bewusst, dass Yoga hier in einem anderen kulturellen Kontext stattfindet als dort, wo es seinen Ursprung hat. Ein Yogastudio in Berlin zu betreiben und Yoga zu unterrichten, ist damit immer auch Teil dieser Verschiebung und in gewisser Weise immer auch mit kultureller Aneignung verbunden.
Für uns bedeutet das vor allem, verantwortungsvoll damit umzugehen: Wir versuchen nur das weiter zu geben, womit wir uns selbst ehrlich identifizieren können. Gleichzeitig ist uns wichtig, Yoga möglichst zugänglich zu machen. Über donation-basierte Angebote und unterschiedliche Preismodelle versuchen wir, Barrieren abzubauen und Yoga für mehr Menschen erfahrbar zu halten und das was für uns so wichtig ist zu teilen.
Eigentlich nicht besonders viel. Wir glauben, dass wir mit vielen anderen Yogastudios mehr gemeinsam haben, als dass uns große Unterschiede trennen. Yoga bedeutet für uns Austausch, Verbundenheit und ein Miteinander – nicht Abgrenzung.